CES 2026: Das Gehirn fährt mit – Wie KI und Radar die Mikromobilität revolutionieren

Las Vegas, Januar 2026 – Wer dachte, bei E-Scootern und E-Bikes ginge es nur noch um größere Akkus und stärkere Motoren, wurde auf der diesjährigen CES eines Besseren belehrt. Das bestimmende Thema in Las Vegas war die „Software-Defined Mobility“. 2026 markiert den Wendepunkt, an dem unsere Fahrzeuge nicht mehr nur elektrisch, sondern intelligent werden.

Segway-Ninebot: Das Smart-Mobility-Feuerwerk

Der Branchenriese Segway-Ninebot nutzte die CES, um seine Vormachtstellung durch eine massive Modelloffensive zu untermauern. Im Fokus standen dabei drei neue Highlights:

  • Myon & Muxi: Zwei neue E-Bikes, die speziell für den urbanen Pendler entwickelt wurden. Während das Myon als High-End-Commuter mit bis zu 45 km/h (US-Version) und integriertem Radar punktet, ist das Muxi die stylische, smarte Lifestyle-Variante. Beide Modelle sind tief in das Apple-Ökosystem integriert (Find My) und bieten Over-the-Air-Updates.
  • Xaber 300: Mit diesem E-Dirtbike stößt Segway in neue Performance-Dimensionen vor. Besonders beeindruckend ist hier die „Wheelie Intelligence“: Eine KI-gestützte Sensorik, die es Fahrern erlaubt, den maximalen Neigungswinkel für Wheelies per App festzulegen – ein Sicherheitsfeature für Offroad-Einsteiger.

Radar und KI: Der „Tote Winkel“ gehört der Vergangenheit an

Die wichtigste technologische Neuerung auf der Messe war der Einzug von Radar-Sensoren in die Mikromobilität. Was bisher Oberklasse-Pkws vorbehalten war, wird nun serienreif für Zweiräder:

  1. Segway TurboTuned™ Rearview Radar: Dieses System erkennt Fahrzeuge, die sich von hinten nähern, bereits aus 70 Metern Entfernung und warnt den Fahrer visuell und haptisch über das Cockpit oder das Smartphone.
  2. Kollisionswarnung 2.0: Viele Hersteller kombinieren nun Radar mit KI-Kameras (wie bei den neuen Modellen von NAVEE, um Fußgänger und Hindernisse in Echtzeit zu identifizieren und im Notfall die Motorleistung präventiv zu drosseln oder das Bremsverhalten zu optimieren.

Diebstahlschutz: Die Cloud als digitales Schloss

Auch beim Thema Sicherheit setzen Branchengrößen wie Bosch neue Maßstäbe. Auf der CES 2026 präsentierte Bosch die Erweiterung seines digitalen Diebstahlschutzes in der eBike Flow App. Geklaute E-Bikes oder auch nur einzelne Akkus können nun global als „gestohlen“ markiert werden. Sobald ein solches Bauteil mit einem Diagnosegerät oder einer App verbunden wird, schlägt das System Alarm. Zudem lassen sich die Antriebseinheiten per Software komplett deaktivieren – ein „Brick“, der den Wiederverkaufswert für Diebe auf null senkt.

Fazit: Das Ende der „stummen“ Fahrzeuge

Die CES 2026 hat gezeigt: Das E-Bike und der E-Scooter werden zum mobilen Computer. Die Integration von KI-Assistenzsystemen erhöht nicht nur den Komfort, sondern adressiert das größte Wachstumshindernis der Branche: die Sicherheit im Mischverkehr.

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