Egret Unit Test – Was kann der Hochleistungs-Pendler?

Egret Unit im Test - Wir sind ihn probegefahren

Der Egret Unit bricht mit dem klassischen, oft nüchternen E-Scooter-Look. Das Highlight ist das „Egret My Style Kit“: Man kann das Trittbrett und den Lenker mit verschiedenen Designs (insgesamt 9 Varianten) individualisieren.

 

1. Erster Eindruck

Das Testteam von e-roller.com hat in den letzten Jahren bereits über 120 E Scooter getestet und mit dabei waren schon 7 weitere Egret Modelle. Die Hamburger Premiummarke ist seit Jahren Vorreiter innovativer Technik und gute Verarbeitung. Wir sind gespannt ‚wie Schmidts Katze‘!

 

Design & Optik: Der Egret Unit sieht auf den ersten Eindruck sehr hochwertig aus, sehr solide und absolut chic.

 

Verarbeitung: Auch bei genauerem Hinsehen ist alles im Detail auf top Niveau: Keine schlackeren Kabel, hochwertige Reifen, keine Gußnähte, kein Gewackel.

 

Lieferumfang: Das Unboxing macht bei Egret gewohnheitgemäß Spaß: Mit an Bord ist das Ladegerät, Werkzeug, Ventiladapter, Papiere. Der Egret Unit ist fast vollständig vormontiert und ist daher (Lenker umklappen und festziehen) in nur 5 Minuten einsatzbereit.

 

2. Der Faktencheck (Technische Daten)

Die Herstellerangaben zur Motorleistung, Steigkraft und Reichweite sind überdurchschnittlich hoch und ungewöhnlich in dieser Preisklasse. Damit lässt der Egret Unit die Spitzenmodelle von Xiaomi (Xiaomi 5 Pro) und Ninebot (Ninebot Max G3D) locker hinter sich. Und das zum ähnlichen Preis. Aber auch schon der Egret X Modell mitgroßen 12,5 Zoll Reifen war so gut ausgestattet. Übrigens entwicklet die deutsche Marke Egret seine E Scooter zu 99% selbst und arbeitet mit namhaften Zulieferern wie Tektro, Pirelli oder Schaeffler zusammen.

 

 

 

 

Premium E-Scooter

Egret Unit

„Power trifft auf individuellen Style“

 

Antrieb & Power

  • Peak-Leistung 1.890 Watt
  • Nenndauerleistung 500 Watt
  • Drehmoment 38 Nm
 

Energie & Reichweite

  • Reichweite (max) 100 km
  • Akku-Kapazität 730 Wh (Samsung)
  • Spannung 46,8 Volt
 

Fahrwerk & Komfort

  • Federung Full-Suspension
  • Reifen 10″ Gravel-Luftreifen
  • Bremsen 2x Trommelbremse
 

Maße & Lasten

  • Eigengewicht ca. 27,7 kg
  • Zuladung max. 130 kg
  • Ladezeit ca. 8-9 Std.

Besondere Highlights

Individualität

9 verschiedene My Style Kits zur optischen Personalisierung.

Sicherheit+

Integrierte Blinker am Lenkerende und im Rücklicht.

Diebstahlschutz

Kompatibel mit Egret Easy Lock & elektronischer Sperre per App.

Stand: Testbericht 2024 | Egret Unit – Daten basierend auf Herstellerangaben

 

 

 

 

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3. Fahrtest & Performance

In unserem Praxistest bewies der Unit auch auf Kopfsteiplaster viel Fahrkomfort und Stabilität
In unserem Praxistest bewies der Unit auch auf Kopfsteiplaster viel Fahrkomfort und Stabilität

 

Beschleunigung & Steigung:

Mit fast 1.900 Watt Spitzenleistung beschleunigt der Unit aus dem Stand heraus wie eine Rakete, ABER ohne einen gleich abzuwerfen. Der Gasregler zieht den E Scooter extrem feindosiert hoch. Er hat 4 Fahrstufen, wobei Stufe 4 (Sport) die volle Power freigibt. Damit erreicht er 38 Nm Drehmoment und laut Hersteller schafft er damit Steigungen von bis zu 32 %. Wir sind ihn auf unserem ‚Todesberg‘ hochgefahren, der eine maximale Steigung von 30% aufweist (Testfahrer 76 kg). Er ist die 30 % schwingvoll bis nach oben hichgefahren. Auf den oberen Metern – immerhin ist die Steigungsstrecke auch ca. 400 m lang) verlangsamte er sich auf 15 km/h. Das sind beste Werte. Viele andere, wie der Ninebot Max G3D haben es nicht mal hoch geschafft und wiederum andere reduzierten schon ab der hälfte auf Schrittgeschwindigkeit.

Steigungstest auf 30% Teufelsberg des Egret Unit
Im Steigungstest schaffte der Egret Unit 30%

 

Akku & Reichweite

Die Li‑Ion‑Batterie des Egret Unit entspricht den aktuell modernsten und strengsten Sicherheitsanforderungen nach EN 50604‑1. Diese Norm geht deutlich über frühere Vorgaben hinaus und umfasst unter anderem Belastungstests unter Extrembedingungen, zusätzliche mechanische Prüfungen wie Quetschungen, starke Temperaturschwankungen sowie simulierte Unfallszenarien.

Laut Herstellerangabe soll der Egret Unit im Ecomodus 100 km weit kommen. Wirt haben einen Praxistest gemacht. Unser Testfahrer (76 kg) ist den Egret Unit bei voller Ladung bis zum Ende durchgefahren (abzüglich einer 30 Minuten Pause, da er fast 5 Stunden unterwegs war). Die Teststrecke war überwiegend ebenerdig und die Sonne schien. Unsere Experten wissen ja, das sich die Reichweite bei vielen Steigungen, höherer Traglast oder niedrigen Temperaturen verringert. Daher ist es ja auch schön, das man hier nicht oft ans nachladen denken muss. Wir sind auf unserer Probefahrt real 91 Km im Ecomodus gekommen, im normalen Modus 76 km und im Sportmodus auf 68 km. Klar, wenn man den E Scooter dauerhaft schnell färht, dann braucht man auch mehr Energie. Das ist so, wie beim Auto mit dem Sprit. Aber kein Mensch muss einen E Scooter täglich durch den Verkehr ‚Prügeln‚. Aber auf jeden Fall habt ihr mit dem Egret Unit schonmal mächtig viel Reserven.

 

Vollfederung & Fahrkomfort

Mit Federung und breiten Gravelreifen mehr Komfort und Sicherheit
Mit Federung und breiten Gravelreifen mehr Komfort und Sicherheit

Wir sind in unserem Reichweitentests alleine schon den ganzen Tag unterwegs gewesen. Und ja, es hat mit dem Egret Unit mehr Spaß gemacht, als mit anderen E Scootern, weil Fahrwerk, Federung und Trittbrett mehr Komfort und eben Fahrspaß bieten. Der Egret Unit hat vorne eine doppelte Federung an der Vorderradgabel und hinten eine Schwinge. In Kombination mit einer Bodenfreiheit von 80 mm bewältigt der Egret Unit typische Alltagshindernisse wie Bordsteine oder Kopfsteinpflaster problemlos. Das klingt banal, aber ist es nicht. Wenn wir Probefahrten machen, dann setzen wir mit fast jedem zweiten E Scooter auf der Bordsteinkante auf. Und das ausgerechnet mit dem guten Akkugehäuse. So aber nicht mit dem Egret Unit. Das Konzept gefällt uns. Dank der Vollfederung und den speziellen „Gravel-Reifen“ schluckt der Unit Kopfsteinpflaster und unebene Wege super weg. Die 10-Zoll-Reifen bieten eine gute Mischung aus Wendigkeit und Stabilität. Ein kleiner Nachteil bei der Federung ist natürlich dann auch das etwas höhere Gewicht. Der Egret Unit wiegt 27 kg. Das ist für vollgefederte E Scooter normal und lässt sich immernoch tragen.

 

 

Bremstest

Egret hat dem neuen Modell Unit zwei mechanische Trommelbremsen vorne und hinten verpasst. Der Egret GT fährt beispielsweise mit hydraulischen Scheibenbremsen. Beides hat seine Vorteile. Die Trommelbremsen des Unit gefallen uns aber, da sie wartungsarm und witterungsbeständig sind. Im Bremstest konnten wir den Unit bei 22 km/h auf Asphalt in ca 3m zum stehen bringen. Das ist besser als der Durchschnitt. Und die Bremsung erfolgt nicht so ruckartig, sondern lässt sich feinfühlig dosieren. Dafür stehen zwei Bremsgriffe zur Verfügung. Ein kleiner Nachteil, wenn man von einfachen Modellen nur ein Bremsgriff gewohnt ist. Aber die Zweier ist besser, wie bei allen E Bikes auch.

 

4. Ausstattung & Alltagstauglichkeit

 

Sicherheit und Blinker

Der Egret Unit ist mit jeweils Blinkern am Lenkerende und auch hinten am Rücklicht ausgestattet. Inszwischen sind Blinker Standard, aber leider nicht hinten. Das ist ein risieger Nachtel, besonders wenn man nachts von hinten gesehen werden will. Hier gibnt es einen Pluspunkt für den Unit. Auch das Vorderlicht ist mit 40 Lux ausreichend hell.

 

Diebstahlschutz

Einen besonderen Diebstahlschutz haben alle Egret Modelle. Keine nerrvigen Faltschlösser, die den Lack zerkratzen oder das man ständig fummeln muss, um die Kette irgendwo durchzubeskommen. Der Egret Unit ist kompatibel mit dem „Easy Lock“ (Rahmenschloss-System). Per App lässt sich zudem eine elektronische Wegfahrsperre aktivieren.

 

Traglast & Transport

Gute Idee: Der Egret Unit hat einen Gepäckträger
Gute Idee: Der Egret Unit hat einen Gepäckträger

Mit über 27 kg ist er schwerer, weil ert eben auch eine komfortable Federung hat. Für das tägliche Tragen in den 4. Stock ohne Aufzug ist er weniger geeignet, er ist eher ein „Fahr-Pendler“ für längere Strecken oder als Allrounder für die Stadt und Touren auf’s Land. Seine Traglast beträgt 130 kg. Das ist weit mehr als man braucht, werdet ihr denken. Aber die sind dann auch einfach stabiler. Der Rohrrahmen hält schön stabil seine Fahrspur, wenn es nötig ist, acuh für höhere Körpergewichte.

 

5. Fazit: Für wen ist der Egret Unit?

 

Pro:

  • Extreme Steigfähigkeit (ideal für hügelige Städte).
  • Hoher Komfort durch Vollfederung und breites Trittbrett.
  • Einzigartiges Design durch Personalisierbarkeit.
  • Sehr großer Akku für lange Touren.

 

Contra:

  • Etwas schwerer (aber normal für Vollfederung).

 

Der Egret Unit reiht sich super in die Produktfamilie der Hamburger ein. Der Egret X ist mit dicken und großen Reifen und Vollfederung ein echter All Terrain E Scooter und der Egret GT ist mit seiner Aussatttung ein mega SUV. Übrigens gibt es bei Egret auch einen E Scooter mit Sitz.

Zielgruppe: Pendler mit langen Wegen oder Steigungen auf der Strecke, die Wert auf Individualität und Komfort legen und den Scooter nicht oft tragen müssen.

 

6. Egret Unit im Vergleich zu Ninebot oder Xiaomi

Wir oben schon angefangen, der Egret Unit lässt von der Leistung her die Spitzenmodelle von Xiaomi (Xiaomi 5 Pro) und Ninebot (Ninebot Max G3D) locker hinter sich. Und das zum ähnlichen Preis. Er hat viel mehr Reichweite, viel mehr Steigkraft und ist mit 130 kg auch noch belastbarer. Seine Kombi aus Vollfederung und breiteren Gravelreifen macht ihn sicherer und auch auf Strecke komfortabler. Die Ausstattung des Egret Unit ist mit Blinkern vorne und hinten, hochwertigen Bremsen auf Premium Niveau. Und last but not least gibt es bei der Hamburger Marke auch noch guten Service nach dem Kauf! Egret wurde 2025 zum Servicesieger gekürt. Da gibt’s Hilfe oder auch Ersatzteile. Da raten wir gerne zum egret.

 

7. Kauftipps zum Egret Unit

Coole Idee: Den Style gibt es in 9 Varianten
Coole Idee: Den Style gibt es in 9 Varianten

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